Region Donau NÖ-Mitte, 27.11.2025 – In der Sitzung des zweiten Förderaufrufs diesen Jahres wurden drei weitere Projekte von unserem Projektauswahlgremium ausgewählt.
Das Projekt Feld der Träume 2025-2026 hat zum Ziel, einen besonderen Rastplatz mit nachhaltiger und innovativer Infrastruktur entstehen zu lassen, der zur Erholung und zum Nachdenken über die Zukunft einlädt. Ein zentrales Element des Platzes bildet eine Bodensonnenuhr, unter der eine Zeitkapsel vergraben wird. In dieser Kapsel befinden sich Visionen und Ideen von Schüler*innen, Bürger*innen und Gemeindevertreter*innen zur Entwicklung der Gemeinden im Jahr 2040. Ein Teil der Inhalte der Zeitkapsel wird in kurzen Videos vorgestellt, die vor Ort über einen QR-Code abrufbar sind. Die vollständigen Visionen bleiben jedoch bis zum Jahr 2040 geheim und werden erst dann enthüllt.
Das Projekt Donauradweg 3.0 – Umlandeinbindung & Qualitätssteigerung zielt darauf ab, den Abschnitt des Donauradwegs von Ennsdorf bis Berg in Niederösterreich mit einem einheitlichen Leitsystem auszustatten und gleichzeitig die touristisch bedeutsamen Abzweigungen ins Umland stärker sichtbar und erlebbar zu machen. Dies geschieht über die Einführung eines neuen Signets, digitale und physische Erlebnislandkarte, die Installation von modernen Informationstafeln an Rastplätzen und die Aufstellung von Landmark-Säulen in zwei Größenordnungen – große Portale an Regionsgrenzen und kompakte Wegweiser an Radrunden-Einstiegen. Begleitend führen QR-Codes auf den Erlebnislandkarten und Infotafeln direkt zu digitalen Informationen und zum digitalen Urlaubsbegleiter.
Mit dem Projekt Energieweg Tullnerfeld soll zur Veranschaulichung und Bewusstseinsbildung des Themas „Energiezukunft“ eine „Energiemeile“ im öffentlichen Raum entstehen. Dieser Erlebnis- und Info-Pfad wird entlang eines Weges eingerichtet, der öffentlich begehbar und mit dem Rad befahrbar ist. Verschiedene Stationen an Originalschauplätzen vermitteln Energieerzeugung, Energiespeicherung, Energietransport – bis hin zum sparsamen Energieverbrauch und einen ressourcenschonenden Umgang mit unserer Umwelt. Ausgangspunkt ist das Kleinkraftwerk der Tulln-Energie in Atzenbrugg an der Perschling, wo eine Turbine in Betrieb genommen wurde. Die Stationen sind inkl. Informationen über eine digitale Landkarte zu finden. Damit können historische Informationen, Visualisierungen, Diagramme und Statistiken etc. mittels eines „Augmented Reality“-Ansatzes vermittelt werden. Ein virtueller „Überflug“ der Energiemeile mit 360-Grad Panoramen ist ebenfalls angedacht.
Die drei Projekte wurden vom Projektauswahlgremium, welches sich aus privaten Mitgliedern und öffentlichen Vertreter*innen zusammensetzt, als positiv bewertet – vorbehaltlich einer Genehmigung durch die Bewilligende Landesstelle.
Foto: Klima- und Energie-Modellregion Unteres Traisental – Fladnitztal

