Das Projekt wurde am 04.08.2026 von unserem Projektauswahlgremium ausgewählt – vorbehaltlich einer Genehmigung durch die Bewilligende Landes-Stelle
Projektbeschreibung
Ziel des Projektes ist es, die Artenvielfalt in und um die Orte im Tullnerfeld zu fördern, diese also im biologischen Sinne wieder mehr zu beleben und gleichzeitig auch einen Beitrag zum Dorfleben und zur Lebensqualität für uns Menschen zu schaffen. In diesem Projekt wird auch die Förderung der Biodiversität in den Ortschaften mit mehreren Maßnahmen thematisiert.
Kernstück des Projekts ist die Konzeption, Erstellung und Herstellung einer Wanderausstellung zu wichtigen Naturthemen in der Region im ersten Jahr sowie das Zeigen dieser Wanderausstellung in verschiedenen Orten im Tullnerfeld gemeinsam mit den Netzwerkpartnern vor Ort im zweiten Projektjahr. Dabei wird die Wanderausstellung in jedem Ort mit einer Veranstaltung eröffnet und kann mehrere Wochen von der interessierten Bevölkerung besucht werden. Die erste Ausstellung soll an einem zentralen Ort im Tullnerfeld mit einem “Tag der Natur” verbunden werden, bei dem sich neben Vorträgen zu Naturthemen auch die lokalen Natur-Initiativen und Netzwerkpartner präsentieren können. Eine Fertigung einer Informationsbroschüre zu den gezeigten Naturthemen ergänzt die Wanderausstellung.
Folgende Kostenpositionen sollen gefördert werden:
- Wanderausstellung „Aktiv Werden“
- Bewusstseinsbildung und Projektmanagement
- Grafik, Layout und Herstellung
- Informationsbroschüre
- Exkursionen mit Fachexpert*innen
- Projektmitarbeit und Öffentlichkeitsarbeit
- Fahrtkosten
- Veranstaltungen, Raummieten
Grafik: © Naturschutzbund NÖ
Ein kurzer Überblick
Projektträger: Naturschutzbund NÖ
Gesamtkosten:
€ 129.949,24
- Fördersatz 70%
Entwicklungsziele:
Sensibilisierungsmaßnahmen haben biodiversitätsschädliche Verhaltensweisen reduziert. (AF2_4.06).
Zum Schutz der Lebensräume sind Bio-diversitätsflächen und Strukturelemente miteinander vernetzt. (AF2_4.07)
Stakeholder wissen um das Know-how in der Region und erkennen die Vorteile bioökonomischer Maßnahmen. (AF2_5.01)
Die soziale Infrastruktur ist in allen Gemeinden gestärkt und ausgebaut. Die Bürger*innen jeden Alters, Geschlecht und Herkunft engagieren sich füreinander, das Vereinsleben ist belebt und die Zuzügler*innen sind Teil der Gemeinschaft geworden. (AF3_6)
Bewusstseinsbildende Maßnahmen haben zum Umdenken beigetragen und dazu geführt, dass mehr Menschen Klima-sensibel handeln sowie Klimaschutz und Klimaanpassungsmaßnahmen verstehen und positiv bewerten. (AF4_1.03)


